Glück gehabt!

Der Angriff des Kölner Erzbischofs auf Duisburg im Jahr 1445. Rundgang mit Jonas Krüning M.A., Janine Renn, Roland Wolf. Mercators Nachbarn

Glück gehabt!
Ölgemälde im Ratssaal, Ausschnitt: Der nächtliche Angriff auf Duisburg ist erfolgreich abgewehrt, die Kölner fliehen. Foto: Mercators Nachbarn, W. Pöhling

Treff: Mercatorbrunnen vor dem Rathaus


VORTRÄGE / DISKUSSIONEN / RUNDGÄNGE
Burgplatz
47051 Duisburg
Eintritt: Teilnahme frei, Spenden erbeten.

Samstag, 14.03. 18:00 Uhr

Beim Abendspaziergang durch die Altstadt wird eine Geschichte lebendig, die sich vor 575 Jahren zugetragen hat. Im März 1445 versuchte der Kölner Erzbischof Dietrich von Moers durch einen nächtlichen Überfall Duisburg  zu erobern. Dies geschah im Rahmen der "Soester Fehde" (1444 bis 1449), weil der Erzbischof Druck auf den Landesherrn Herzog Adolf I. ausüben wollte. Aufmerksame Duisburger "Wartfrauen" warnten in der Nacht zum 12. März die Stadtwachen vor dem heranrückenden 500-Mann-Heer, so konnte es an der "Verlörkesbrück" (!) vor dem Marientor in die Flucht geschlagen werden. Zur Feier des Tages gab es früher in Duisburg am 12. März für die Kinder "Krekelen", so nannte man damals kleine süße Brezeln. Leider ist der Krekelen-Tag längst in Vergessenheit geraten, ebenso wie das genaue Rezept der Leckerei. Mercators Nachbarn möchten das Ereignis mit seinem glücklichen Ausgang wieder in Erinnerung bringen. 

mercatorsnachbarn.de