Die Utopie des Alltäglichen - Nachdenken über Nicolas Born (1937-1979)

Tagung der Stadtbibliothek Duisburg / Tagungsleitung: Dr. Jan-Pieter Barbian, Prof. a.D. Dr. Erhard Schütz, Humboldt-Universität Berlin, Antje Deistler, Literaturbüro Ruhr

Die Utopie des Alltäglichen -
Nachdenken über Nicolas Born (1937-1979)

Konferenzzentrum "Der Kleine Prinz"


LITERATUR
Schwanenstraße 5 - 7
47051 Duisburg
Eintritt: Eintritt frei

Freitag, 05.04. 20:00 Uhr bis Freitag, 05.04. 22:00 Uhr

Alternative Termine:

Samstag, 06.04. 10:00 Uhr bis Samstag, 06.04. 17:00 Uhr

Klaus Jürgen Born, der sich selbst später den Vornamen Nicolas gab, wurde am 31. Dezember 1937 in Duisburg geboren. Nach seinem ersten eigenständigen Roman „Der Zweite Tag“ (1964) machte sich Born vor allem als Lyriker einen Namen. Born traf den Nerv einer Gesellschaft, die sich zuerst in politischem Protest aufrieb und zweifelhaften Utopien nachlief, die sich dann aber in der trägen Welt des Konsums einrichtete, die fortschreitende Technisierung der Arbeitswelt und den Verlust an Mitmenschlichkeit gleichgültig hinnahm. Die Tagung geht seinen hinterlassenen Spuren nach und trägt zusammen, was bislang an Erkenntnissen zum lyrischen, erzählenden und essayistischen Werk Borns vorliegt. Vor dem Hintergrund einer bewegten Zeit werden neue Fragen an sein Werk gestellt.

Freitag, 5. April, 20 Uhr
Einführungsvortrag 
„Nicolas Born als literarische Figur - Von Günter Grass und Hermann Peter Piwitt über Arnold Stadler und Andreas Maier bis zu Daniela Krien und Hilmar Klute“, Axel Kahrs, Vorstandsvorsitzender der Nicolas Born Stiftung (2000 - 2017) 

Samstag, 6. April, 10 bis 17 Uhr 
Vorträge und Diskussion 
Das genaue Programm ist einem Tagungs-Flyer zu entnehmen, der in der Zentralbibliothek ausliegt.

Vorverkauf in Duisburg über:

Telefonische Voranmeldung wird erbeten unter 0203 283 2593