Vorwort

 

Sören Link

Sören Link
Oberbürgermeister der Stadt Duisburg
(Foto: Zoltan Leskovar)

Thomas Krützberg

Thomas Krützberg
Kulturdezernent der Stadt Duisburg

Vor rund 2500 Jahren schrieb der Grieche Aischylos die Tragödie „Die Perser“, deren Ausgangspunkt die Niederlage des persischen Heeres in der Seeschlacht von Salamis ist. Das Stück ist das älteste erhaltene Drama der Welt. Krieg und Frieden zählen damit zu den ersten Themen kulturellen Schaffens der Menschheit. 

Einhundert Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs greifen die „Akzente“ mit dem Thema „Nie wieder Krieg?“ eine alte pazifistische Losung auf, versehen sie angesichts zahlreicher bewaffneter Konflikte in Vergangenheit und Gegenwart allerdings mit einem Fragezeichen. In der Zeit vom 3. bis 18. März 2018 wollen wir über Täter und Opfer diskutieren sowie nach den Chancen und Voraussetzungen eines dauerhaften Friedens fragen. Zudem möchten wir die Widerspiegelung der Thematik in Literatur, bildender Kunst, Theater, Film und anderen Künsten aufzeigen.

Angesichts der relativen Erfolglosigkeit der Künstlerinnen und Künstler der letzten Jahrhunderte mag man sich fragen, ob es sich lohnt, ein Kulturfestival wie die „Duisburger Akzente“ unter eine solche Menschheitsfrage zu stellen. Darauf antworten wir mit einem uneingeschränkten „Ja“. Die Aktualität der „Perser“ beispielsweise können Sie während der „Akzente“ bei einem Gastspiel des Wiener Burgtheaters mit einer großartigen Inszenierung selbst überprüfen.

Dass die „Akzente“ sich ihrem Thema in dieser Breite stellen können, verdanken sie zahlreichen Förderern, Partnern, Spendern, Sponsoren und Freunden. Ihnen allen möchten wir an dieser Stelle herzlich danken.

 

Unterschrift Sören Link 

Sören Link
Oberbürgermeister der Stadt Duisburg

 

Thomas Krützberg
Kulturdezernent der Stadt Duisburg